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Der Kalender als Fibel des Alltagswissens


Der Kalender als Fibel des Alltagswissens

Interkulturalität und populäre Aufklärung im 18. und 19. Jahrhundert
ISSN, Band 27 1. Aufl.

von: York-Gothart Mix

CHF 143.15

Verlag: De Gruyter
Format: PDF
Veröffentl.: 20.03.2012
ISBN/EAN: 9783110947281
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 244

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Beschreibungen

Die Volkskalender des 18. und 19. Jahrhunderts sind ein singuläres medienhistorisches Zeugnis der Alltagserfahrung von interkultureller Dimension. Die Beiträge analysieren ihre Genese, die Text-Bild-Relation, genretypische Charakteristika, genderspezifische Fragen, die transkulturelle Relevanz dieses Lesestoffs sowie die Rolle im Prozeß einer Popularisierung der Aufklärung in Deutschland, Frankreich, der Schweiz und den USA. Der Band knüpft an zwei Forschungsprojekte der Stiftung Volkswagen und der DFG an, die der Herausgeber mit Hans-Jürgen Lüsebrink und Jean-Yves Mollier realisiert hat.
Prädestiniert durch ihre Geschichte – als Zentrum der deutschen Frühaufklärung mit europäischer Wirkung und als einer der Impulsgeber der anthropologischen Wende – gründete die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 1993 das Interdisziplinäre Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA). Bisherige und gegenwärtige Forschungsschwerpunkte des IZEA umfassen die aufklärerische Anthropologie, die Aufklärung im Bezugsfeld frühneuzeitlicher Esoterik, Universitätsgeschichte, den Philanthropismus und das Gartenreich Dessau-Wörlitz, neuere Akzente liegen auf der Frühaufklärung als Experimentierfeld und der Begründung von Kulturmustern für die Moderne. Die Ergebnisse dieser Forschungen erscheinen seit Herbst 1995 in der wissenschaftlichen Reihe des IZEA unter dem Titel »Hallesche Beiträgezur Europäischen Aufklärung«. Hinzu kommen qualifizierte Arbeiten, dieextern entstanden sind. Pro Jahr erscheinen zwei bis vier Bände (Monographien, Sammelbände, Quellenkommentare).
Prädestiniert durch ihre Geschichte – als Zentrum der deutschen Frühaufklärung mit europäischer Wirkung und Impulsgeber der anthropologischen Wende – gründete die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 1993 das Interdisziplinäre Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA). Zu den etablierten Forschungsschwerpunkten gehören die neue Anthropologie der Aufklärung, die Universitätsgeschichte, esoterische Strömungen sowie der Philantropismus. Neuere Themenfelder liegen in der Frühaufklärung, dem internationlen Wissenstransfer und den Gelehrtenkulturen sowie den neuen Schreibweisen, Ästhetiken und Geschichtsdiskursen der Aufklärung. Die Ergebnisse dieser Forschungen erscheinen seit Herbst 1995 in der Reihe »Hallesche Beiträge zur Europäischen Aufklärung«. Hinzu kommen qualifizierte Arbeiten, die extern entstanden sind. Pro Jahr erscheinen zwei bis vier Bände (Monographien, Sammelbände, Quellenkommentare).
Inhalt: Helga Meise, Die "Schreibfunktion" der frühneuzeitlichen Kalender: ein vernachlässigter Aspekt der Kalenderliteratur. - Susanne Greilich, "Un livre périodique pour la classe des gens qui lisent peu." Strukturen, Wandlungen und intertextuelle Bezüge französischsprachiger Volksalmanache des 18. und 19. Jahrhunderts. - Hans-Jürgen Lüsebrink, Vom "Messager Boiteux" zum "Poor Richard": populäre Erzählerfiguren in Volkskalendern des 18. und 19. Jahrhunderts. - York-Gothart Mix, "Ubi libertas, ibi patria." Zur Interkulturalität deutschamerikanischer populärer Kalender des 18. und 19. Jahrhunderts. - Helga Brandes, Vom Kalender zum Taschenbuch und Almanach. Lektüre für das Frauenzimmer im 18. Jahrhundert. - Marie-Kristin Hauke, Kalender-Zeitverschwender? Ein immer-währender ökonomischer Frauenzimmerkalender aus dem Jahr 1737 als Kompendium weiblicher Haushaltsführung. - Rolf Reichardt/Christine Vogel, Kalender-Bilder. Zur visuellen Dimension populärer Almanache im 18. und 19. Jahrhundert. - Holger Böning, Volksaufklärung und Kalender. Zu den Anfängen der Diskussion über die Nutzung traditioneller Volkslesestoffe zur Aufklärung und zu ersten praktischen Versuchen bis 1780. - Guido Bee, J.P. Hebels »Rheinländischer Hausfreund« als Kalender der Aufklärung. - Alfred Messerli, Volkskalender als Lesestoff von Kindern und Jugendlichen. Eine Schweizer Fallstudie aus der Zeit zwischen Aufklärung und früher Moderne.

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