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Mediale Erregungen?


Mediale Erregungen?

Autonomie und Aufmerksamkeit im Literatur- und Kulturbetrieb der Gegenwart
ISSN, Band 118 1. Aufl.

von: Markus Joch, York-Gothart Mix, Norbert Christian Wolf, Nina Birkner

CHF 166.50

Verlag: De Gruyter
Format: PDF
Veröffentl.: 02.06.2009
ISBN/EAN: 9783484971431
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 375

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Beschreibungen

<p>Die von Bourdieus Grundlagenwerk <em>Die Regeln der Kunst </em>ausgelöste Debatte um Nutzen und Nachteil der Literatursoziologie hat sich hierzulande meist auf abstrakter Ebene abgespielt. Der Band <em>Mediale Erregungen? Autonomie und Aufmerksamkeit im Literatur- und Kulturbetrieb der Gegenwart </em>versammelt Aufsätze, die Einsatzmöglichkeiten der Feldtheorie für die Literaturwissenschaft ausloten. Es handelt sich um theoriegeleitete, textbezogen ausgerichtete Untersuchungen zum gegenwärtigen Literatur- und Kulturbetrieb. Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz führen die Vielschichtigkeit, Bandbreite und Aktualität feldtheoretisch inspirierter Untersuchungen vor Augen und zeigen an Beispielen medialer Kulturvermittlung die Notwendigkeit, die in der postmodernen Literaturwissenschaft kultivierte These <em>Il n'y a pas de hors-texte </em>zu problematisieren. Sie analysieren individuelle Autorenkarrieren, Formen medialer Literaturvermittlung, die Wirkung von Literaturkritik und das Verhältnis von Staatskunst und Autonomie um die Jahrtausendwende.</p>
<p>Die <em>Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur (STSL)&#xa0;</em>veröffentlichen seit 1975 herausragende literatur-, geschichts- und kulturwissenschaftliche Arbeiten zur vornehmlich deutschen Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Schwerpunkt der literaturgeschichtlichen und theoretischen Abhandlungen sowie der Quellen- und Materialienbände ist das Verhältnis von literarischem Text und gesellschaftlich-historischem Kontext. Als maßgebliche Publikationsreihe einer seit den 1960er Jahren einflussreichen <em>Sozialgeschichte der Literatur </em>prägt <em>STSL</em> zugleich die literaturwissenschaftliche Diskussion über mögliche Austauschbeziehungen zwischen Literatur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften.</p>
<p>"Besonders gelungen sind die Essays zu den Skandalklassikern Thomas Bernhard und Peter Handke, die in regelmäßigen Abständen Duftnoten setzten."<br><em>Hans-Peter Kunisch in: Die Weltwoche 01.07.2010</em></p>
<p>"...eine aspekt- und perspektivenreiche Veröffentlichung, die zur weiteren Etablierung und Diskussion der Feldtheorie beitragen wird und anschlussfähig ist für eine Vielzahl weiterer Untersuchungen zum sozialen Phänomen Kunst."<br><em>Christoph Jürgensen in: Zeitschrift für Germanistik 3/2010</em></p>
<p><strong>Markus Joch</strong>, Humboldt-Universität zu Berlin; <strong>York-Gothart Mix</strong>, Universität Marburg und <strong>Norbert Christian Wolf</strong>, Universität Salzburg.</p>

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