Details

Postmortale Organspende. Ist die Widerspruchslösung ethisch vertretbar?


Postmortale Organspende. Ist die Widerspruchslösung ethisch vertretbar?


1. Auflage

von: Marion Obrist

CHF 15.00

Verlag: Grin Verlag
Format: PDF
Veröffentl.: 22.10.2019
ISBN/EAN: 9783346039835
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 17

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Ethik, Note: 1,3, Provadis School of International Management and Technology AG, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Basis dieser Arbeit bildet eine Literaturrecherche. Um die Frage zu beantworten, ob die Widerspruchslösung bei der Organspende ethisch vertretbar ist, werden diese und die derzeit geltende Zustimmungslösung zunächst beschrieben und danach die ethischen Grundprinzipien und Theorien, die für die Untersuchung herangezogen werden, erläutert. In der darauf folgenden Diskussion wird dann die Widerspruchslösung anhand dieser Konzepte bewertet. In dieser Arbeit wird nur die Widerspruchslösung untersucht, weitere (bspw. organisa-torische) Möglichkeiten zur Erhöhung der Anzahl der verfügbaren Organe werden nicht beleuchtet.

Der gravierende Mangel an Spenderorganen führt unter anderem dazu, dass jedes Jahr fast 1.000 Personen, die sich auf der Warteliste befinden, sterben. Um die Zahl der Organtransplantationen zu erhöhen wurde im Februar 2019 vom Deutschen Bundestag eine Änderung des Transplantationsgesetzes (TPG), das die Organspende in Deutschland seit 1997 regelt, beschlossen. Diese Änderungen sollen vor allem organisatorische und finanzielle Missstände beheben. So sollen Hindernisse in den Kliniken beseitigt werden: Transplantationsexperten in Krankenhäusern sollen mehr Zeit bekommen und der Prozess der Organentnahme soll besser vergütet werden.

Es gibt allerdings auch Anhaltspunkte dafür, dass die Gründe für die niedrigen Spen-denzahlen nicht nur in organisatorischen Defiziten des Gesundheitssystems liegen, sondern auch in der gesetzlichen Regelung, die für eine postmortale Organspende eine ausdrückliche Zustimmungserklärung des Spenders bzw. seiner Angehörigen vorsieht (Nationaler Ethikrat 2007). Ein Indiz dafür kann sein, dass nur 36 Prozent der Deutschen über einen Organspendeausweis verfügen, obwohl 84 Prozent dem Thema aufgeschlossen gegenüberstehen würden (Ärzteblatt - konkreter Autor nicht genannt 2018).
Im Vorschlag zur Änderung des TPG hatte Gesundheitsminister Jens Spahn auch eine doppelte Widerspruchsregelung – weder der Spender noch seine Angehörigen lehnen die Organspende ab – vorgesehen, welche allerdings nicht übernommen wurde. (Zeit Online 2018). Diese Arbeit soll beleuchten, ob diese Alternative zur derzeitigen Rege-lung aus ethischer Sicht vertretbar wäre.
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Ethik, Note: 1,3, Provadis School of International Management and Technology AG, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Basis dieser Arbeit bildet eine Literaturrecherche. Um die Frage zu beantworten, ob die Widerspruchslösung bei der Organspende ethisch vertretbar ist, werden diese und die derzeit ...

Diese Produkte könnten Sie auch interessieren:

Ich entschuldige mich
Ich entschuldige mich
von: Hermann Lübbe
EPUB ebook
CHF 14.00
Der Strom des Lebens
Der Strom des Lebens
von: Emmanuel Jungclaussen OSB
EPUB ebook
CHF 19.00
Der Abschied von den Toten
Der Abschied von den Toten
von: Jan Assmann, Franz Maciejewski, Axel Michaels
PDF ebook
CHF 29.00