Spur ins Happy End

Lynda Lys and Eliza Simon

Published by BEKKERpublishing, 2021.

Inhaltsverzeichnis

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Spur ins Happy End

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Further Reading: 15 Arztromane zum Fest: 1700 Seiten bewegende Unterhaltung

Also By Lynda Lys

Also By Eliza Simon

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Spur ins Happy End

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Lynda Lys & Eliza Simon

––––––––

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Der Umfang dieses Buchs entspricht 34 Taschenbuchseiten.

Marc Berger, ein äußerst attraktiver Ski- und Surflehrer begeht einen folgenschweren Fehler in den Bergen. Geplagt von Schuldgefühlen zieht er sich von seinem Jetset-Leben zurück, denn er kann mit der vermeintlichen Schuld nur schwer weiterleben.

Eines Tages trifft er Paula auf Sylt, wird er dort von seiner Schuld befreit...?

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Copyright

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Ein CassiopeiaPress Buch CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

Alfred Bekker

© Roman by Author

nach Motiven von H.-W. Wiena

Cover: Foto by Steve Mayer

© dieser Ausgabe 2021 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle Rechte vorbehalten.

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Es war Freitagnachmittag, kurz vor Feierabend. Emely Bauer blickte aus ihrem Bürofenster und spürte die leichte Wärme der angenehmen Januar-Sonne in ihrem Gesicht.  Sie drehte sich um und starrte auf die große Wanduhr.

Noch zehn Minuten – hallo Wochenende! In der gegenüberliegenden Glastür konnte sie sich wie in einem Spiegel betrachten. Das, was sie dort sah, war zufriedenstellend. Sie war nicht sehr groß, von schlanker Figur, sportlich gekleidet und die blonden, kurz geschnittenen Haare ließ sie ein wenig frech aussehen.

Sie schaute wieder durch das Fenster – genau auf den Bauhof – und sah die herumstehenden Baumaschinen, die mit einer dicken Schneedecke bedeckt waren. Zu dieser Jahreszeit gab es wenig Arbeit für den kleinen Berliner Baubetrieb, in dem sie seit vielen Jahren angestellt war. Emely musste in der Winterzeit die Buchhaltung auf Vordermann bringen und das hieß für sie: Konten abstimmen, Zahlen vergleichen und offene Rechnungen anmahnen. Die vielen Zahlen machten sie verrückt und sie musste sich bemühen, konzentriert zu bleiben, besonders freitags, kurz vor Dienstschluss. Endlich, jetzt war es so weit, Feierabend. Sie schob den dicken Aktenberg ordentlich auf ihrem Schreibtisch zusammen, schaltete den Computer aus und schnappte sich ihre Handtasche.

Mit vier Schritten gelangte sie zum Garderobenständer, nahm die dicke Daunenjacke vom Bügel und warf sie sich über. Der dicke, selbst gestrickte Schal wurde flugs um den Hals gewickelt und die passende Wollmütze mit einer großen Bommel auf das blonde Haar gestülpt. Emely schlüpfte durch die Bürotür und verließ das Gebäude. Auf dem Weg zum Parkplatz begegnete sie ihrem Chef Herrn Krusemeyer. Sie winkte ihm kurz zu, wünschte ein schönes Wochenende und stieg in ihr Auto.

Wie jeden Freitag fuhr Emely nach der Arbeit zu der kleinen Markthalle, die nur zwei Querstraßen von ihrer Wohnung entfernt lag. Sie achtete sehr auf gesunde Ernährung und das Angebot an Bioprodukten war dort sehr umfangreich. Außerdem gab es dort eine außergewöhnlich gute Lasagne zum Mitnehmen. Ab und an nahm sie diese kleine Sünde, wie sie es nannte, mit nach Hause, um sie genüsslich zu verdrücken. Sie kurvte mit ihrem Wagen die Straße hoch und wieder runter, um einen Parkplatz zu finden, doch es war vergebens. Nirgends war eine Lücke zu ergattern und so entschloss sie sich, ihr Auto zu Hause abzustellen. Sie ging zu Fuß in die Markthalle und bereute es eine halbe Stunde später bitter, denn sie hatte die Taschen so voll, dass sie es kaum schaffte, diese nach Hause zu tragen.

Sie schleppte ihren schweren Einkauf in den dritten Stock und stellte alle Taschen und Tüten vor ihre Wohnungstür ab. In den Tiefen ihrer Handtasche kramte sie ihren Schlüssel heraus, schloss die Tür auf und zog ihre Schätze kraftlos in den Flur. Mit lahmen Armen klappte sie die Tür zu, zog sich die Schuhe aus und schlich ins Wohnzimmer um sich auf das Sofa gleiten zu lassen. Schon kurze Zeit später meldete sich ihr Magen mit einem lauten knurren, was ein Zeichen dafür war, dass die Lasagne in den Ofen musste. Emely füllte sie in eine Auflaufform, streute zusätzlich noch eine Extraportion Käse obendrauf und schob sie in die Backröhre. Während sich langsam der Duft ihres Abendmahls in der Küche verteilte, sortierte sie die eingekauften Lebensmittel in den Kühlschrank. Bevor sie die Kühlschranktür schloss, geisterte ihr die Frage im Kopf herum: Wer sollte das alles essen?